Verschiedenes

Verschiedenes

Wie sein Vorfahr, der Wolf, gehört der Hund zur Ordnung der Karnivoren, wobei der Wolf kein reiner Fleischfresser ist. Außer Beutetieren frißt der Wolf Obst, Kräuter, Beeren, Gräser, Wurzeln, Insekten und auch den Kot der Pflanzenfresser. Überwiegend frißt der Wolf jedoch Großwild; vom Beutetier wird alles aufgefressen bis auf die größeren Knochen, einen Großteil von Haut und Fell und einen Teil des Magen-Darm-Inhalts.
Der Organismus des Hundes benötigt eine ganze Anzahl Nährstoffe um überleben zu können. In erster Linie ist er auf Energie angewiesen, wie jedes andere Lebewesen. Die Energie ist nötig, um den Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Energie befindet sich in der Nahrung, die der Hund zu sich nimmt. Das sind Proteine, Kohlenhydrate und Fette. Wie viel Energie der Hund benötigt, hängt von einer Reihe Faktoren ab. So beeinflussen z.B. Rasse, Alter, Haltungsform, Erkrankungen und besonders die Leistung, die der Hund erbringen muss, den Energiebedarf. Auch das Gewicht ist für den Energiebedarf ausschlaggebend.
Meist haben kleinere Hunderassen einen höheren Energie pro kg Körpermasse, als bei größeren Hunden zu beobachten ist. Allerdings ist es auch von Hund zu Hund innerhalb einer Rasse unterschiedlich. Jeder Hund hat also seinen ganz individuellen Energiebedarf.
Folgende Nährstoffe versorgen den Hund mit Energie
Proteine
Der Hund benötigt permanente Eiweiße für alle Funktionen seines Körpers. Proteine bestehen aus 20 unterschiedlichen Aminosäuren, von denen 10 für den Hund essentiell sind. Sie werden nicht vom Organismus des Hundes gebildet und müssen über die Nahrung zugeführt werden. Alle anderen Aminosäuren werden vom Körper des Hundes selber in der Leber synthetisiert und müssen nicht über das Futter aufgenommen werden.
Folgende Aminosäuren sind für den Hund essentiell: Arginin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin.
Die Aminosäuren dienen dem Hund zum Aufbau von Fell, Krallen, Haut und Organen. Überall im Körper des Hundes werden Aminosäuren benötigt. In Muskeln, Sehnen, Knochen befinden sich Proteine. Sie sind an andauernden Auf- und Umbauprozessen im Körper beteiligt, werden dazu benötigt, neue Zellen aufzubauen und dienen dem Körper dazu, sich zu regenerieren. Auch zur Energiegewinnung dienen die Proteine dem Hund in erheblichem Maße.
Hochwertiges und leicht verdauliches Eiweiß steckt in Muskelfleisch, Innereien, Fisch, Milchprodukten und Eiern. Pflanzliche Proteine sind z.B. in großen Mengen Soja vorhanden. Weniger gut verwertbare tierische Proteine stecken in Knorpeln und Knochen
Werden dem Hund zu viele Proteine über die Nahrung zugeführt, wandelt der Körper diese in Fett um. Hier ist also Vorsicht geboten, wenn man die Figur und das Gewicht des Hundes halten will.
Fette
Fette (Lipide) gelten in der Hundeernährung als die wichtigsten Energielieferanten. Mit Hilfe von Sauerstoff werden sie im Organismus verbrannt und in Energie umgewandelt. Zudem sind die Fette für die Resorption der fettlöslichen Vitamine zuständig und dienen als Transportmittel für wichtige fettlösliche Vitamine, wie Vitamin A,D, E und K. Diese können über die Nahrung nur zusammen mit Fett in den Organismus gelangen.
Fett dient außerdem dem Schutz der Organe und wird als schützende Fettschicht um die Organe gebaut, wie z.B. das Nierenfett. Fett ist in der Membran jeder einzelnen Zelle enthalten, das heißt, überalle wird Fett benötigt.
Es kommen pflanzliche sowie tierische Fette vor
Dem Organismus des Hundes ist es möglich einige der Fettsäuren selber herzustellen und aufzubauen. Andere Fettsäuren wiederum sind für den Körper essentiell und müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Für den Hund sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren essentiell und müssen in der Fütterung berücksichtigt werden.
Essentielle Fettsäuren befinden sich z.B. in hochwertigen pflanzlichen Speiseölen sowie im Fisch und im Fett des Fleisches.
Folgende Fettsäuren sind für den Hund essentiell: Alpha-Linolensäure, Linolsäure, Arachidonsäure und Gamma-Linolensäure. Die Fettsäuren lassen sich in Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren einteilen. Dies sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die für die Gesundheit des Hundes eine besonders große Rolle spielen. Lesen Sie hierzu auch mein Ölsorten-Lexikon!
Kohlenhydrate
Kohlenhydrate sind neben den Proteinen und Fetten die wichtigsten Nährstoffe und Energielieferanten. Sie stehen in der Energieversorgung des Hundes qualitativ an zweiter Stelle hinter den Fetten und dienen als Lieferanten für die Kurzzeitenergie beim Hund.
Bei den Kohlenhydraten handelt es sich um Zucker, sie sind Bestandteile der Pflanzen, die durch Photosynthese aus Kohlendioxid und Wasser gebildet werden.
Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) sowie das Gehirn können ihren Bedarf an Energie nur mit Kohlenhydraten decken. Andere Organe des Hundes sind in der Lage, Fette als erste Energiequelle zu nutzen.
Werden mehr Kohlenhydrate zugeführt als der Hund verwerten kann, werden sie im Körper in Form von Glykogen in der Leber gespeichert. Auch die Muskulatur dient als Speicherplatz.
Ballaststoffe sind ebenfalls Kohlenhydrate. Sie helfen bei der Verdauung im Darm mit, indem sie die Motorik des Darmes anregen und den Darmtrakt reinigen. Hunde benötigen aber nur sehr wenige Ballaststoffe, im Gegensatz zu uns Menschen.
Es gilt generell, dass Getreide als größter Lieferant von Kohlenhydraten nur sparsam bis gar nicht gefüttert werden sollte. Kohlenhydrate, die der Hund benötigt, sind bereits in ausreichendem Maße in Gemüse und Obst vorhanden. Glykogen als Kohlenhydrat nimmt der Hund z.B. in Form von Fleisch zu sich.
Mineralstoffe
Mineralstoffe werden in der Ernährungslehre in Mengenelemente sowie Spurenelemente unterteilt. Der Unterschied zwischen Mengen- und Spurenelementen ergibt sich aus der Menge der Stoffe, wie sie im Körper vorkommen. So sind die Mengenelemente in weitaus höherer Konzentration im Körper vorhanden als die Spurenelemente, die lediglich in "Spuren" im Organismus zu finden sind.
Mengen- und Spurenelemente dienen i.d.R. zum Aufbau von Körpersubstanzen, wie z.B. den Knochen oder auch zur Steuerung von Lebensvorgängen. Sie sind dafür da, den Bau der Knochen zu unterstützen, Enzyme zu aktivieren oder den Wasserhaushalt zu regeln.
Zu den Mengenelementen zählen:
Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Chlorid sowie Kalium. Sie machen fast den gesamten Mineralstoffgehalt des Körpers aus.
Zu den Spurenelementen gehören:
Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Kobald, Jod und Selen (sowie andere Elemente wie Zinn, Fluor, Molybdän, Nickel usw.)
Alle Mineralien, die der Organismus benötigt, stellen nur einen sehr geringen Teil des gesamten Körpers dar, sind aber lebensnotwendig für den Hund, da sie vom ihm nicht selber hergestellt werden können. Aus diesem Grund ist der Körper auf eine Zufuhr der Mineralien über die Nahrung angewiesen.
Mängel oder Überschuss können Schäden beim Hund verursachen, bedürfen allerdings langandauernder falscher Fütterung. Auch kann ein Überschuss eines Minerals die Aufnahme eines anderen verhindern.
Mengenelemente
Calcium:
Calcium befindet sich zum größten Teil in den Knochen und den Zähnen. Hier ist es für die Mineralisation zuständig. Ein kleiner Rest des Calciums befindet sich in den Zellen, wo es bei der Blutgerinnung hilft und für die Stabilisation der Zellwände zuständig ist. Zudem spielt Calcium für die Erregungsleitung in den Muskeln und Nerven eine wichtige Rolle. Das Calcium der Knochen wird in der Phase des Wachstums aufgebaut und unterliegt in der gesamten Lebensspanne des Hundes ständig einem Auf- und Abbauprozess. Die Knochen dienen dem Calcium als Speicherorgane. Calcium steht in enger Verbindung mit Phosphor. Sie sollten immer in einem ausgewogenen Verhältnis im Futter des Hundes vorhanden sein (1:1).
Calciummangel äußert sich in Erkrankungen des Skeletts, da den Knochen Calcium entzogen wird. Auch Blutgerinnungsstörungen können mit einem Calciummangel einhergehen.

Calcium ist enthalten in Milchprodukten (v.a. Käse), Gemüse (v.a. Brokkoli, Spinat, Grünkohl), Knochen und Knochenmehl.
Phosphor:
Auch Phosphor ist für das Skelett des Hundes wichtig und ist zum größten Teil in Knochen zu finden. Ein Mangel an Phosphor wirkt sich auf das Skelett des Hundes aus. Als Phosphorquellen kommen vor allem Fisch, Fleisch, Knochen, Getreide und Milchprodukte in Frage. Magnesium:
Auch Magnesium befindet sich zum größten Teil in den Knochen der Tiere. Der restliche Anteil ist in den Zellen sowie in der Zellflüssigkeit zu finden. Magnesium wird für den Aufbau des Skeletts benötigt. Es dient dem Nervensystem, den Muskeln und aktiviert Enzyme. Magnesium ist aber auch wichtig für den Energiestoffwechsel in den Zellen.
Ein Mangel an Magnesium wirkt sich auf das Herz-Kreislaufsystem sowie die Muskulatur aus.
Kalium:
Kalium, ein Elektrolyt, ist in jeder Zelle des Hundes vorhanden. Es regelt zusammen mit Natrium den Druckausgleich zwischen dem Inneren der Zellen und deren Umgebung (osmotischer Druck) und ist somit für den Wasserhaushalt zuständig. Zudem wirkt sich Kalium auf das Säure-Basen-Gleichgewicht aus, dient der Reizleitung der Nerven und Muskeln und aktiviert Enzyme.
Ein Mangel an Kalium tritt i.d.R. nur dann auf, wenn der Hund lang anhaltenden Durchfall oder Erbrechen zeigt.
Chlorid:
Chlor oder Chlorid ist wie Natrium und Kalium ein Salz, das dem Elektrolythaushalt dient. Chlorid ist vor allem außerhalb der Zellen in der extrazellulären Flüssigkeit enthalten. Es bildet zusammen mit Wasserstoff die Magensäure und ist an enzymatischen Reaktionen beteiligt.
Ein Mangel an Chlor entsteht vor allem durch Durchfall bzw. Erbrechen, da hierbei für den Körper wertvolle Salze verloren gehen.
Aufnehmen kann der Hund Chlorid durch Beigaben von kleinen Mengen Salz (Meersalz oder Thunfisch im eigenen Saft).
Natrium:
Natrium zählt ebenfalls zu den Elektrolyten und ist dafür verantwortlich, die Druckverhältnisse im Zellraum zu regulieren. Auch am Säuren-Basen-Haushalt sowie am Wasserhaushalt ist das Natrium maßgeblich beteiligt. Es dient zudem dem Nervensystem sowie den Muskeln. Ein Mangel an Natrium kann durch Durchfall, Erbrechen und große Hitze auftreten.
Natrium kann dem Hund z.B. in Form von Salz oder Blut zugeführt werden.
Spurenelemente
Eisen:
Eisen ist Bestandteil der Proteine (Hämoglobin) in den roten Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport im Blut zuständig sind. Aber nicht nur im Blut, sondern auch in der Muskulatur und in allen Zellen des Körpers ist Eisen zu finden. Eisen ist wichtig für das Immunsystem, dient als Cofaktor für einige Enzyme und wird in der Zellatmung benötigt. Der Hund kann nur schlecht Eisen aus der Nahrung aufnehmen. Bei tierischen Futtermitteln bezieht der Hund das Eisen besonders aus Innereien (Leber, Nieren).
Gespeichert wird das Eisen in der Leber, der Milz sowie dem Knochenmark. Dank dieser Möglichkeit kommt ein Eisenmangel beim Hund nur sehr selten vor. Ein Eisenmangel tritt nur ein, wenn der Hund größere Mengen Blut verliert.
Nimmt der Hund allerdings zu viel Eisen auf, kann das bei jungen Hunden auch zum Tod führen. Gekennzeichnet ist ein Überschuss z.B. durch starke Abmagerung des Hundes.
Eisen ist in folgenden Nahrungsmitteln vorhande: Leber, Nieren, Rindfleisch, Hülsenfrüchte, Brokkoli und Eigelb.
Kupfer:
Die Aufgaben des Kupfers sind eng mit denen des Eisens verbunden. So dient Kupfer der Aufnahme und dem Transport des Eisens. Weiterhin wird es benötigt, um zusammen mit dem Eisen Hämoglobin zu bilden. Andere Aufgaben des Kupfers sind sein Mitwirken in der Bildung von Pigmenten, bei der Herstellung von Kollagen (Bindegewebe) und seine Aufgabe beim Aufbau des Skeletts.
Ein Mangel an Kupfer drückt sich, durch seine Ähnlichkeit zum Eisen, auch fast wie ein Eisenmangel aus. Anzeichen eines Mangels sind z.B. Anämie, Depigmentierung sowie Fehlwachstum des Skelettsystems bei jungen Hunden.
Mit der Nahrung kann der Hund Kupfer über folgende Nahrungsmittel aufnehmen: Leber, Nieren, Getreide, Obst und Nüsse.
Kobalt:
Beim Kobalt handelt es sich um einen Bestandteil des Vitamin B12. Somit ist der Bedarf an Kobalt beim Hund gesichert, wenn er mit seiner Nahrung genug Vitamin B12 aufnimmt.
Mangan:
Mangan ist in jeder Zelle zu finden, da es ein wichtiger Bestandteile der Mitochondrien ist. Es ist für das Gehirn, die Knochenentwicklung und die Fortpflanzung zuständig.
Ein Mangel ist beim Hund bislang unbekannt.
Mangan befindet sich in besonders hoher Konzentration in Getreide, Leber, Nüssen sowie bestimmten Gemüsesorten, vor allem Blattgemüse.
Zink:
Zink ist ein Spurenelement mit vielen Aufgaben. Neben dem Eisen ist es das am weitesten verbreitete Spurenelement. Es kommt in vielen Geweben im Körper vor und ist am Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen beteiligt. Auch für das Augen spielt Zink eine entscheidende Rolle. So findet sich die höchste Konzentration von Zink im Körper in der Aderhaut des Auges wieder, aber auch in Haut, Haar, dem Skelett und in der Leber ist Zink vorhanden.
Tritt ein Mangel an Zink auf, zeigt sich dieser in der Regel in Wachstumsstörungen oder -Verzögerungen bei jungen Hunden sowie in Abmagerung, Störungen in der Fortpflanzung, des Immunsystems und der Haut. Besonders Veränderungen der Haut und des Fells (stumpf, glanzlos) zeigen bei Hunden einen Zinkmangel an. Einige Hunderassen verfügen allerdings über einen genetisch bedingten Zinkmangel. Dieser tritt bei Huskies und Bullterriern auf.
Tritt eine Überversorgung mit Zink beim Hund auf, kann es zu einem Mangel an Calcium und Kupfer kommen.
Zink ist vor allem in folgenden Futtermitteln für den Hund zu finden: Innereien, Fleisch, Nüsse und Samen, Eier, Hefe und Getreide.
Jod:
Jod wird vom Organismus des Hundes vor allem benötigt, um die Hormone der Schilddrüse herzustellen. Die höchste Jodkonzentration findet sich demzufolge in der Schilddrüse.
Tritt ein Mangel an Jod auf, ist das wichtigste Symptom der Kropf, eine Vergrößerung der Schilddrüse sowie Wachstumsstörungen, Apathie, Gewichtsverlust und Haarausfall. Allerdings ist ein Jodmangel beim Hund relativ selten.
Bekommt der Hund zu viel Jod über die Nahrung geliefert, kann sich dies in den gleichen Symptomen äußern, welche bereits bei Jodmangel genannt wurden.
Jodreiche Lebensmittel: Meeresalgen, Ananas und Milchprodukte.
Selen:
Selen schützt zusammen mit Vitamin E die Zellwände vor Schäden durch Oxidation. Hohe Konzentrationen von Selen im Körper befinden sich in der Leber, in der Niere sowie den Haaren.
Ein Mangel an Selen ist weitgehend unbekannt beim Hund, da es im Futter reichlich vorhanden ist.
Erhält der Hund mit seiner Nahrung zuviel Selen, kann es zu Schwäche, Erbrechen und Nervosität kommen.
Selen findet man vor allem in Getreide, Fleisch und Fisch
Andere Spurenelemente
Über die Bedeutung anderer im Organismus vorkommender Spurenelemente wie Zinn, Molybdän, Fluor, Nickel, Silicium, Vanadium und Arsen ist heute noch so gut wie nichts bekannt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Hunde diese Spurenelemente auch benötigen, allerdings in viel niedrigeren Konzentrationen wie die oben aufgeführten Elemente. Werden die hier genannten Spurenelemente in größeren Mengen dem Hund zugeführt, so kommt es zum Tod, da alle diese Stoffe eine starke toxische Wirkung aufweise
Vitamine
Vitamine fördern und steuern viele Stoffwechselprozesse. Sie werden nur in sehr geringen Mengen benötigt. Da sie jedoch bis auf wenige Ausnahmen nicht vom Hund selbst synthetisiert werden können, müssen Sie mit der Nahrung zugeführt werden. Man unterscheidet wasserlösliche und fettlösliche Vitamine.
Als fettlösliche Vitamine werden die Vitamine A, D, E und K bezeichnet. Zu den wasserlöslichen Vetretern der Vitamine gehören die Vitamine des B-Komlexes sowie Vitamin C.
Fettlösliche Vitamine, die der Hund mit der Nahrung aufnimmt, werden zusammen mit dem Fett verdaut und gelangen über die Darmwand in den Organismus des Hundes. Sie werden in der Leber gespeichert. So kann es bei einer Übervitaminisierung zu einer giftigen Ansammlung dieser Vitamine in der Leber kommen.
Wasserlösliche Vitamine hingegen lassen sich nicht in dem Maße vom Körper speichern, wie die fettlöslichen Vetreter der Vitamine. Das macht einen Mangel an wasserlöslichen Vitaminen weitaus wahrscheinlicher, als die bei fettlöslichen Vitaminen der Fall ist.

Vitamin A:
Vitamin A, auch Retinol genannt, ist ein fettlösliches Vitamin. Das bedeutet, es werden Fette und Mineralstoffe benötigt, damit es im Verdauungstrakt gut resobiert werden kann. Vitamin A kann im Körper (hauptsächlich in der Leber) gespeichert werden. Daher muss es nicht jeden Tag in der Nahrung vorhanden sein. Vitamin A dient im Körper der Sehkraft, dem Knochenwachstum, der Fortpflanzungsfähigkeit sowie der Erhaltung der Haut und Schleimhäute.
Zu beachten ist unbedingt, dass ein stetiger Überschuss an Vitamin A nicht vom Körper ausgeschieden werden kann und somit zu Vergiftungserscheinungen führt. Eine anhaltende Überversorgung mit Vitamin A ist daher in jedem Falle zu vermeiden!
Man unterschiedet Vitamin A, das ausschließlich in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs vorkommt, und die Karotine. Letztere werden im Körper des Hundes zu Retinol umgewandelt und sind pflanzlicher Herkunft.
Natürliche Vorkommen von Vitamin A in der Nahrung: Karotten, Hagebutten, Aprikosen, Spinat, Feldsalat, Petersilie, Schnittlauch, Kresse, Fenchel, Mangold, Brennessel, Löwenzahn oder als aktives Vitamin A in Leber, Hühnerfleisch, Fisch oder Eisen.


Vitamin B-Komplex:
Der Vitamin B-Komplex umfasst eine ganze Reihe von Vitaminen und nimmt somit eine Sonderstellung bei den wasserlöslichen Vitaminen ein. Sie wurden ursprünglich wegen ähnlicher Stoffwechselfunktionen zusammengefasst. Die Vitamine B1, B2, B3, B5 und B6 sind wichtig für die Ausnutzung der Futterenergie. B11 und B12 sind erforderlich für die Zellerhaltung und das Zellwachstum. Der B-Komplex wird gar nicht oder nur in sehr geringem Maße im Körper gespeichert. Daher sind keine Vergiftungserscheinungen bei einer Überversorgung zu befürchten.


Vitamin B 1 = Thiamin:
Das Vitamin B 1 spielt eine große Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel. Ein Mangel an Vitamin B 1 äußert sich in nervösen Störungen, Gewichtsverlust, Angst- und Aufregungszustände, Krämpfe und Muskelschwäche. Ein Mangel ist beim Hund aber selten.
Vitamin B 1 findet sich in: Fleisch, Leber, Joghurt, Weizenkeimen, Bierhefe, Brokkoli, Bierhefe, Haselnüssen und Löwenzahn.


Vitamin B 2 = Riboflavin:
Vitamin B 2 dient der Verbrennung und der Energiegewinnung von Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen. Desweiteren dient es dem Transport von Wasserstoff und ist nützlich für Augen, Haut und Schleimhäute. Ein Mangel an Vitamin B 2 kann ausgeschlossen werden.
Eine Überversorgung tritt nicht auf, da Riboflavin vom Körper nicht gespeichert wird.
Natürliche Vorkommen in: Milchprodukten, Fisch, Blumenkohl, Muskelfleisch, Äpfel, Nüsse, Petersilie, Herz, Niere, Spinat, Brokkoli und grünem Blattgemüse.

Vitamin B 3 = Niacin:
Vitamin B 3 ist ebenfalls am Stoffwechsel von Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen beteiligt. Bei einem Mangel sind eine Dunkelfärbung der Zunge und Geschwüre in der Mundschleimhaut zu beobachten. Eine Überversorgung tritt selten auf, da Niacin über die Nieren ausgeschieden wird.
Natürliche Vorkommen in: allen tierischen Produkten, Fisch, Fleisch, Milchprodukten, Eiern, Hülsenfrüchten, Getreide, Hefe, Aprikosen und Melonen

Vitamin B 5 = Pantothensäure:
Vitamin B 5 kommt in allen Körpergeweben lebender Tiere vor. Es ist Bestandteil des Coenzym A, welches an vielen Vorgängen im Organismus beteiligt ist.
Da Vitamin B 5 in fast allen Nahrungsmitteln enthalten ist, ist ein Mangel selten. Eine Überversorgung tritt i.d.R. nicht auf, da es als wasserlösliches Vitamin ausgeschieden und nicht gespeichert wird.
Natürliche Vorkommen von Vitamin B 5 in der Nahrung: in fast jedem Nahrungsmittel. Leber und Heringe weisen auf einen besonders hohen Gehalt hin.


Vitamin B 6 = Pyridoxin:
Vitamin B 6 wird im Körper für den Aminsosäurenstoffwechsel sowie für die Verstoffwechselung der Proteine benötigt. Es dient der Bildung von Blut, dem Hormonstoffwechsel und ist wichtig für das Immunsystem. Der Bedarf des Hundes an Pyridoxin ist vom Proteingehalt der Nahrung abhängig. Ein Mangel ist beim Hund weitgehend unbekannt, ebenso eine Überversorgung.
Natürliche Vorkommen von Vitamin B 6 in der Nahrung: Leber, Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte, Bananen, Brokkoli, Honig, Sauerkraut, Eigelb

Vitamin B 12 = Cobalamin:
Vitamin B 12 enthält das Mineral Kobalt, weswegen es auch den Namen Cobalamin trägt. Es dient dem Stoffwechsel von Kohlenhydraten und Fetten und ist am Transport von Kohlenstoffen im Organismus beteiligt. Ein Mangel an Vitamin B 12 kann auftreten, wenn der Intrinsic factor (Mechanismus für die Aufnahme von B 12) beim Hund fehlt, der die Aufnahme über die Darmwände erleichtert. Tritt ein Mangel auf, drückt sich dieser i.d.R. durch Anämie und Störungen im Nervensystem aus.
Eine Überversorgung tritt i.d.R. nicht auf, da Vitamin B 12 nicht gespeichert wird.
Natürliche Vorkommen in Nahrung: Leber, Niere, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier und Algen.


Vitamin B C = Folsäure:
Folsäure ist wichtig für das Zellwachstum und die Vermehrung von Zellen. Sie dient der Bildung von Blut und ist notwendig für den Aminosäurenstoffwechsel.
Da der Hund in der Lage ist, Folsäure im Darm herzustellen, kommt es fast nie zu einem Mangel. Dieser kann lediglich dann auftreten, wenn der Hund größere Mengen an Blut verliert oder unter Darmerkrankungen leidet. Eine Überversorgung ist nahezu auszuschließen, da überschüssige Folsäure ausgeschieden wird.
Vorkommen in der Nahrung in: Leber, Fleisch, grünen Blattgemüsesorten, Gurken, Fenchel, Brokkoli, Milchprodukten, Pflanzenkeimlingen und Roter Beete.


Cholin:
Cholin gehört ebenfalls zu den Vitaminen des B-Komplexes. Es ist für zahlreiche Stoffwechselreaktionen im Körper verantwortlich. Cholin dient dem Transport der Fettsäuren und ist auch in den Zellmembranen enthalten. Zudem ist es hilreich beim Abbau von Fetten in der Leber. Da Cholin im Futter ausreichend vorkommt, ist ein Mangel bislang unbekannt.
Eine Überversorgung tritt selten beim Hund auf.
Natürliche Vorkommen von Cholin in: Leber, Herz, Hirn, Eigelb, grünen Blattgemüsesorten, Hefe und Weizenkeimen.


Vitamin H = Biotin:
Biotin zählt ebenfalls zum Vitamin-B-Komplex. Es ist wichtig für das gesunde Wachstum von Haut, Fell und Krallen. Desweiteren spielt es eine Rolle im Fettsäurestoffwechsel sowie in der Herstellung nicht-essentieller Aminosäuren.
Bei einem Mangel an Vitamin H treten Juckreiz, Schuppen, Haarausfall und andere Probleme im Haarkleid des Hundes auf. Eine Unterversorgung ist aber sehr selten, da meist genügend Biotin in der Nahrung vorhanden ist. Eine Überversorgung mit Biotin ist als ungefährlich für den Hund zu betrachten.
Natürliche Vorkommen in: Eigelb, Leber, Milch, Hülsenfrüchten, Nüssen, Lammfleisch, Obst, Reis, Hefe und Bierhefe.


Nikotinsäure:
Die Nikotinsäure zählt zu den B-Vitaminen und gehört so auch zu den wasserlöslichen Vitaminen. Sie ist im Körper des Hundes vor allem an der Energiegewinnung aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen beteiligt. Nikotinsäure kommt zwar auch in pflanzlicher Nahrung vor, kann aber nur über tierische Nahrungsmittel aufgenommen werden, da sie hier ungebunden vorliegt. Allerdings können Hunde Nikotinsäure auch aus einer essentiellen Aminosäure, dem Tryptophan, synthetisieren, das in den Nahrungsmitteln ausreichend vorhanden ist. Ein Mangel an Nikotinsäure ist daher beim Hund so gut wie unbekannt.
Eine Überversorgung tritt i.d.R. nicht beim Hund auf.
Vorkommen in: Leber, Thunfisch, Weizenkeimen, Hefe und Milchprodukten.


Vitamin C = Ascorbinsäure:
Vitamin C wird vom Hund aus Glucose synthetisiert, kann aber auch über das Futter aufgenommen werden. Der Organismus des Hundes benötigt Vitamin C vor allem für das Immunsystem, aber ebenso für das Bindegewebe, das Knochenwachstum sowie den Eisenstoffwechsel.
Ein Mangel kommt so gut wie gar nicht vor, da der Hund Vitamin C selbst synthetisieren kann.
Eine Überversorgung tritt ebenfalls kaum auf, da der Körper einen Überschuss ausscheidet.
Natürliche Vorkommen in: Leber, Blut, Hagebutten, Johannisbeeren, Kiwis, Zitronen, Brokkoli, Spinat, grüne Salatgemüsesorten, Petersilie, Wurzeln, Rüben, Paprika und Tomaten.


Vitamin D = Vitamin D 2 und D 3:
Vitamin D 2 wird auch Ergokalziferol genannt, Vitamin D 3 auch als Cholekalziferol bezeichnet. Beide werden als Provitamine charakterisiert und regulieren den Calcium-Phosphor-Stoffwechsel. Sie gehören zu den fettlöslichen Vitaminen und lassen sich vom Körper speichern.
Vitamin D 2 wird für die Calciumaufnahme benötigt, ist aber auch für die Aufnahme von Vitamin A wichtig. Vitamin D 3 als Provitamin kann vom Hund selber hergestellt oder als Cholekalziferol über tierische Nahrungsmittel aufgenommen werden. Für die Eigensynthese von Vitamin D benötigt der Hund viel Sonnenlicht. Somit haben es hellhäutige Hunde leichter, Vitamin D zu produzieren, als Hunde mit dunkler Fellfarbe. Für Hunde ist es auch aus diesem Grund sehr wichtig, dass sie sich im Freien aufhalten können.
Beide Formen des Vitamin D werden in der Leber des Hundes sowie in den Fett- und Muskelgeweben gespeichert. Sie werden vom Körper zur Erhaltung des Skelettsystems benötigt und sorgen in den Nieren, im Darm und in den Knochen dafür, dass der Calciumspiegel sowie der Phosphorspiegel im Blut erhöht werden, so dass eine Mineralisierung der Knochen stattfinden kann.
Ein Mangel an Vitamin D kann Störungen in der Mineralisierung der Knochen nach sich ziehen, also zu Rachitis oder Osteomalazie beim Hund führen.
Bei einer erhöhten zufuhr von Vitamin D kann es zu einer Vergiftung mit den Symptomen von Erbrechen, Durchfall usw. kommen.
Natürliche Vorkommen von Vitamin D in: Fetthaltigen Fischen, Eigelb, Fischleber, Lebertran, Butter, Fleisch und Getreidesprossen.


Vitamin E = Tocopherol:
Alle Gewebe des Körpers enthalten geringe Mengen Vitamin E. In der Leber liegen höhere Konzentrationen vor, da es hier gespeichert wird. Bei Vitamin E handelt es sich um ein fettlösliches Vitamin. Die Aufgabe des Tocopherol ist die eines Antioxidans. Das heißt, es verhindet Schäden durch Oxidation im Organismus.
Ungesättigte Fettsäuren z.B. benötigen die Antioxidantien, um nicht ranzig zu werden. Ein Mangel an Tocopherol kann zu Problemen der Muskulatur sowie am Herzen führen. Mängel treten aber i.d.R. selten auf. Eine Überversorgung ist ebenfalls so gut wie auszuschließen. Sie würde gegebenenfalls mit Abmagerung einhergehen.
Vorkommen in: Erdnüssen, Weizenkeimöl, Getreide, Fisch, Sonnenblumenöl, Sonnenblumenkernen, Haselnüssen, Fenchel, Spinat und Eiern.


Vitamin K = Chinone:
Als Vitamin K wird eine Gruppe von Verbindungen bezeichnet, die auch Chinone genannt werden. So kommen die Vitamine K 1 (Phyllochinon) und K 2 (Menachinon) vor. Beide Vitamine sind fettlöslich und können vom Körper gespeichert werden. Vitamin K spielt z.B. in der Blutgerinnung eine entscheidende Roll, wie auch in der Knochenbildung. K 1 kommt vor allem in Pflanzen vor, wie z.B. grünen Blattsalaten.
Vitamin 2 wird vom Organismus des Hundes gebildet. Aus diesem Grund ist die Eigensynthese für den Hund wichtiger, als die Zufuhr über das Futter.
Ein Mangel an Vitamin K tritt vor allem dann auf, wenn der Darm des Hundes z.B. durch Antibiotika stark geschädigt ist und der Hund Schwierigkeiten hat, selber Vitamin K 2 herzustellen.
Eine Überversorgung ist beim Hund weitgehend unbekannt.
Natürliche Vorkommen von Vitamin K in der Nahrung: Leber, Geflügelfleisch, Blattgemüse, Brokkoli, Kohl, Spinat, Milchprodukten, Fleisch, Algen, Dill, Oregano, Petersilie, Hülsenfrüchten.

Vitamine fördern und steuern viele Stoffwechselprozesse. Sie werden nur in sehr geringen Mengen benötigt. Da sie jedoch bis auf wenige Ausnahmen nicht vom Hund selbst synthetisiert werden können, müssen Sie mit der Nahrung zugeführt werden. Man unterscheidet wasserlösliche und fettlösliche Vitamine.
Als fettlösliche Vitamine werden die Vitamine A, D, E und K bezeichnet. Zu den wasserlöslichen Vetretern der Vitamine gehören die Vitamine des B-Komlexes sowie Vitamin C.
Fettlösliche Vitamine, die der Hund mit der Nahrung aufnimmt, werden zusammen mit dem Fett verdaut und gelangen über die Darmwand in den Organismus des Hundes. Sie werden in der Leber gespeichert. So kann es bei einer Übervitaminisierung zu einer giftigen Ansammlung dieser Vitamine in der Leber kommen.
Wasserlösliche Vitamine hingegen lassen sich nicht in dem Maße vom Körper speichern, wie die fettlöslichen Vetreter der Vitamine. Das macht einen Mangel an wasserlöslichen Vitaminen weitaus wahrscheinlicher, als die bei fettlöslichen Vitaminen der Fall ist.

Vitamin A:
Vitamin A, auch Retinol genannt, ist ein fettlösliches Vitamin. Das bedeutet, es werden Fette und Mineralstoffe benötigt, damit es im Verdauungstrakt gut resobiert werden kann. Vitamin A kann im Körper (hauptsächlich in der Leber) gespeichert werden. Daher muss es nicht jeden Tag in der Nahrung vorhanden sein. Vitamin A dient im Körper der Sehkraft, dem Knochenwachstum, der Fortpflanzungsfähigkeit sowie der Erhaltung der Haut und Schleimhäute.
Zu beachten ist unbedingt, dass ein stetiger Überschuss an Vitamin A nicht vom Körper ausgeschieden werden kann und somit zu Vergiftungserscheinungen führt. Eine anhaltende Überversorgung mit Vitamin A ist daher in jedem Falle zu vermeiden!
Man unterschiedet Vitamin A, das ausschließlich in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs vorkommt, und die Karotine. Letztere werden im Körper des Hundes zu Retinol umgewandelt und sind pflanzlicher Herkunft.
Natürliche Vorkommen von Vitamin A in der Nahrung: Karotten, Hagebutten, Aprikosen, Spinat, Feldsalat, Petersilie, Schnittlauch, Kresse, Fenchel, Mangold, Brennessel, Löwenzahn oder als aktives Vitamin A in Leber, Hühnerfleisch, Fisch oder Eisen.


Vitamin B-Komplex:
Der Vitamin B-Komplex umfasst eine ganze Reihe von Vitaminen und nimmt somit eine Sonderstellung bei den wasserlöslichen Vitaminen ein. Sie wurden ursprünglich wegen ähnlicher Stoffwechselfunktionen zusammengefasst. Die Vitamine B1, B2, B3, B5 und B6 sind wichtig für die Ausnutzung der Futterenergie. B11 und B12 sind erforderlich für die Zellerhaltung und das Zellwachstum. Der B-Komplex wird gar nicht oder nur in sehr geringem Maße im Körper gespeichert. Daher sind keine Vergiftungserscheinungen bei einer Überversorgung zu befürchten.


Vitamin B 1 = Thiamin:
Das Vitamin B 1 spielt eine große Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel. Ein Mangel an Vitamin B 1 äußert sich in nervösen Störungen, Gewichtsverlust, Angst- und Aufregungszustände, Krämpfe und Muskelschwäche. Ein Mangel ist beim Hund aber selten.
Vitamin B 1 findet sich in: Fleisch, Leber, Joghurt, Weizenkeimen, Bierhefe, Brokkoli, Bierhefe, Haselnüssen und Löwenzahn.


Vitamin B 2 = Riboflavin:
Vitamin B 2 dient der Verbrennung und der Energiegewinnung von Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen. Desweiteren dient es dem Transport von Wasserstoff und ist nützlich für Augen, Haut und Schleimhäute. Ein Mangel an Vitamin B 2 kann ausgeschlossen werden.
Eine Überversorgung tritt nicht auf, da Riboflavin vom Körper nicht gespeichert wird. Natürliche Vorkommen in: Milchprodukten, Fisch, Blumenkohl, Muskelfleisch, Äpfel, Nüsse, Petersilie, Herz, Niere, Spinat, Brokkoli und grünem Blattgemüse.


Vitamin B 3 = Niacin:
Vitamin B 3 ist ebenfalls am Stoffwechsel von Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen beteiligt. Bei einem Mangel sind eine Dunkelfärbung der Zunge und Geschwüre in der Mundschleimhaut zu beobachten. Eine Überversorgung tritt selten auf, da Niacin über die Nieren ausgeschieden wird.
Natürliche Vorkommen in: allen tierischen Produkten, Fisch, Fleisch, Milchprodukten, Eiern, Hülsenfrüchten, Getreide, Hefe, Aprikosen und Melonen


Vitamin B 5 = Pantothensäure:
Vitamin B 5 kommt in allen Körpergeweben lebender Tiere vor. Es ist Bestandteil des Coenzym A, welches an vielen Vorgängen im Organismus beteiligt ist.
Da Vitamin B 5 in fast allen Nahrungsmitteln enthalten ist, ist ein Mangel selten. Eine Überversorgung tritt i.d.R. nicht auf, da es als wasserlösliches Vitamin ausgeschieden und nicht gespeichert wird.
Natürliche Vorkommen von Vitamin B 5 in der Nahrung: in fast jedem Nahrungsmittel. Leber und Heringe weisen auf einen besonders hohen Gehalt hin.


Vitamin B 6 = Pyridoxin:
Vitamin B 6 wird im Körper für den Aminsosäurenstoffwechsel sowie für die Verstoffwechselung der Proteine benötigt. Es dient der Bildung von Blut, dem Hormonstoffwechsel und ist wichtig für das Immunsystem. Der Bedarf des Hundes an Pyridoxin ist vom Proteingehalt der Nahrung abhängig. Ein Mangel ist beim Hund weitgehend unbekannt, ebenso eine Überversorgung.
Natürliche Vorkommen von Vitamin B 6 in der Nahrung: Leber, Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte, Bananen, Brokkoli, Honig, Sauerkraut, Eigelb


Vitamin B 12 = Cobalamin:
Vitamin B 12 enthält das Mineral Kobalt, weswegen es auch den Namen Cobalamin trägt. Es dient dem Stoffwechsel von Kohlenhydraten und Fetten und ist am Transport von Kohlenstoffen im Organismus beteiligt. Ein Mangel an Vitamin B 12 kann auftreten, wenn der Intrinsic factor (Mechanismus für die Aufnahme von B 12) beim Hund fehlt, der die Aufnahme über die Darmwände erleichtert. Tritt ein Mangel auf, drückt sich dieser i.d.R. durch Anämie und Störungen im Nervensystem aus.
Eine Überversorgung tritt i.d.R. nicht auf, da Vitamin B 12 nicht gespeichert wird.
Natürliche Vorkommen in Nahrung: Leber, Niere, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier und Algen.


Vitamin B C = Folsäure:
Folsäure ist wichtig für das Zellwachstum und die Vermehrung von Zellen. Sie dient der Bildung von Blut und ist notwendig für den Aminosäurenstoffwechsel.
Da der Hund in der Lage ist, Folsäure im Darm herzustellen, kommt es fast nie zu einem Mangel. Dieser kann lediglich dann auftreten, wenn der Hund größere Mengen an Blut verliert oder unter Darmerkrankungen leidet. Eine Überversorgung ist nahezu auszuschließen, da überschüssige Folsäure ausgeschieden wird.
Vorkommen in der Nahrung in: Leber, Fleisch, grünen Blattgemüsesorten, Gurken, Fenchel, Brokkoli, Milchprodukten, Pflanzenkeimlingen und Roter Beete.


Cholin:
Cholin gehört ebenfalls zu den Vitaminen des B-Komplexes. Es ist für zahlreiche Stoffwechselreaktionen im Körper verantwortlich. Cholin dient dem Transport der Fettsäuren und ist auch in den Zellmembranen enthalten. Zudem ist es hilreich beim Abbau von Fetten in der Leber. Da Cholin im Futter ausreichend vorkommt, ist ein Mangel bislang unbekannt. Eine Überversorgung tritt selten beim Hund auf.
Natürliche Vorkommen von Cholin in: Leber, Herz, Hirn, Eigelb, grünen Blattgemüsesorten, Hefe und Weizenkeimen.


Vitamin H = Biotin:
Biotin zählt ebenfalls zum Vitamin-B-Komplex. Es ist wichtig für das gesunde Wachstum von Haut, Fell und Krallen. Desweiteren spielt es eine Rolle im Fettsäurestoffwechsel sowie in der Herstellung nicht-essentieller Aminosäuren.
Bei einem Mangel an Vitamin H treten Juckreiz, Schuppen, Haarausfall und andere Probleme im Haarkleid des Hundes auf. Eine Unterversorgung ist aber sehr selten, da meist genügend Biotin in der Nahrung vorhanden ist. Eine Überversorgung mit Biotin ist als ungefährlich für den Hund zu betrachten.
Natürliche Vorkommen in: Eigelb, Leber, Milch, Hülsenfrüchten, Nüssen, Lammfleisch, Obst, Reis, Hefe und Bierhefe.


Nikotinsäure:
Die Nikotinsäure zählt zu den B-Vitaminen und gehört so auch zu den wasserlöslichen Vitaminen. Sie ist im Körper des Hundes vor allem an der Energiegewinnung aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen beteiligt. Nikotinsäure kommt zwar auch in pflanzlicher Nahrung vor, kann aber nur über tierische Nahrungsmittel aufgenommen werden, da sie hier ungebunden vorliegt. Allerdings können Hunde Nikotinsäure auch aus einer essentiellen Aminosäure, dem Tryptophan, synthetisieren, das in den Nahrungsmitteln ausreichend vorhanden ist. Ein Mangel an Nikotinsäure ist daher beim Hund so gut wie unbekannt.
Eine Überversorgung tritt i.d.R. nicht beim Hund auf.
Vorkommen in: Leber, Thunfisch, Weizenkeimen, Hefe und Milchprodukten.


Vitamin C = Ascorbinsäure:
Vitamin C wird vom Hund aus Glucose synthetisiert, kann aber auch über das Futter aufgenommen werden. Der Organismus des Hundes benötigt Vitamin C vor allem für das Immunsystem, aber ebenso für das Bindegewebe, das Knochenwachstum sowie den Eisenstoffwechsel.
Ein Mangel kommt so gut wie gar nicht vor, da der Hund Vitamin C selbst synthetisieren kann.
Eine Überversorgung tritt ebenfalls kaum auf, da der Körper einen Überschuss ausscheidet.
Natürliche Vorkommen in: Leber, Blut, Hagebutten, Johannisbeeren, Kiwis, Zitronen, Brokkoli, Spinat, grüne Salatgemüsesorten, Petersilie, Wurzeln, Rüben, Paprika und Tomaten.


Vitamin D = Vitamin D 2 und D 3:
Vitamin D 2 wird auch Ergokalziferol genannt, Vitamin D 3 auch als Cholekalziferol bezeichnet. Beide werden als Provitamine charakterisiert und regulieren den Calcium-Phosphor-Stoffwechsel. Sie gehören zu den fettlöslichen Vitaminen und lassen sich vom Körper speichern.
Vitamin D 2 wird für die Calciumaufnahme benötigt, ist aber auch für die Aufnahme von Vitamin A wichtig. Vitamin D 3 als Provitamin kann vom Hund selber hergestellt oder als Cholekalziferol über tierische Nahrungsmittel aufgenommen werden. Für die Eigensynthese von Vitamin D benötigt der Hund viel Sonnenlicht. Somit haben es hellhäutige Hunde leichter, Vitamin D zu produzieren, als Hunde mit dunkler Fellfarbe. Für Hunde ist es auch aus diesem Grund sehr wichtig, dass sie sich im Freien aufhalten können.
Beide Formen des Vitamin D werden in der Leber des Hundes sowie in den Fett- und Muskelgeweben gespeichert. Sie werden vom Körper zur Erhaltung des Skelettsystems benötigt und sorgen in den Nieren, im Darm und in den Knochen dafür, dass der Calciumspiegel sowie der Phosphorspiegel im Blut erhöht werden, so dass eine Mineralisierung der Knochen stattfinden kann.
Ein Mangel an Vitamin D kann Störungen in der Mineralisierung der Knochen nach sich ziehen, also zu Rachitis oder Osteomalazie beim Hund führen.
Bei einer erhöhten zufuhr von Vitamin D kann es zu einer Vergiftung mit den Symptomen von Erbrechen, Durchfall usw. kommen.
Natürliche Vorkommen von Vitamin D in: Fetthaltigen Fischen, Eigelb, Fischleber, Lebertran, Butter, Fleisch und Getreidesprossen.


Vitamin E = Tocopherol:
Alle Gewebe des Körpers enthalten geringe Mengen Vitamin E. In der Leber liegen höhere Konzentrationen vor, da es hier gespeichert wird. Bei Vitamin E handelt es sich um ein fettlösliches Vitamin. Die Aufgabe des Tocopherol ist die eines Antioxidans. Das heißt, es verhindet Schäden durch Oxidation im Organismus.
Ungesättigte Fettsäuren z.B. benötigen die Antioxidantien, um nicht ranzig zu werden. Ein Mangel an Tocopherol kann zu Problemen der Muskulatur sowie am Herzen führen. Mängel treten aber i.d.R. selten auf. Eine Überversorgung ist ebenfalls so gut wie auszuschließen. Sie würde gegebenenfalls mit Abmagerung einhergehen.
Vorkommen in: Erdnüssen, Weizenkeimöl, Getreide, Fisch, Sonnenblumenöl, Sonnenblumenkernen, Haselnüssen, Fenchel, Spinat und Eiern.


Vitamin K = Chinone:
Als Vitamin K wird eine Gruppe von Verbindungen bezeichnet, die auch Chinone genannt werden. So kommen die Vitamine K 1 (Phyllochinon) und K 2 (Menachinon) vor. Beide Vitamine sind fettlöslich und können vom Körper gespeichert werden. Vitamin K spielt z.B. in der Blutgerinnung eine entscheidende Roll, wie auch in der Knochenbildung. K 1 kommt vor allem in Pflanzen vor, wie z.B. grünen Blattsalaten.
Vitamin 2 wird vom Organismus des Hundes gebildet. Aus diesem Grund ist die Eigensynthese für den Hund wichtiger, als die Zufuhr über das Futter.
Ein Mangel an Vitamin K tritt vor allem dann auf, wenn der Darm des Hundes z.B. durch Antibiotika stark geschädigt ist und der Hund Schwierigkeiten hat, selber Vitamin K 2 herzustellen.
Eine Überversorgung ist beim Hund weitgehend unbekannt.
Natürliche Vorkommen von Vitamin K in der Nahrung: Leber, Geflügelfleisch, Blattgemüse, Brokkoli, Kohl, Spinat, Milchprodukten, Fleisch, Algen, Dill, Oregano, Petersilie, Hülsenfrüchten.

Vitamine fördern und steuern viele Stoffwechselprozesse. Sie werden nur in sehr geringen Mengen benötigt. Da sie jedoch bis auf wenige Ausnahmen nicht vom Hund selbst synthetisiert werden können, müssen Sie mit der Nahrung zugeführt werden. Man unterscheidet wasserlösliche und fettlösliche Vitamine.
Als fettlösliche Vitamine werden die Vitamine A, D, E und K bezeichnet. Zu den wasserlöslichen Vetretern der Vitamine gehören die Vitamine des B-Komlexes sowie Vitamin C.
Fettlösliche Vitamine, die der Hund mit der Nahrung aufnimmt, werden zusammen mit dem Fett verdaut und gelangen über die Darmwand in den Organismus des Hundes. Sie werden in der Leber gespeichert. So kann es bei einer Übervitaminisierung zu einer giftigen Ansammlung dieser Vitamine in der Leber kommen.
Wasserlösliche Vitamine hingegen lassen sich nicht in dem Maße vom Körper speichern, wie die fettlöslichen Vetreter der Vitamine. Das macht einen Mangel an wasserlöslichen Vitaminen weitaus wahrscheinlicher, als die bei fettlöslichen Vitaminen der Fall ist.

Vitamin A:
Vitamin A, auch Retinol genannt, ist ein fettlösliches Vitamin. Das bedeutet, es werden Fette und Mineralstoffe benötigt, damit es im Verdauungstrakt gut resobiert werden kann. Vitamin A kann im Körper (hauptsächlich in der Leber) gespeichert werden. Daher muss es nicht jeden Tag in der Nahrung vorhanden sein. Vitamin A dient im Körper der Sehkraft, dem Knochenwachstum, der Fortpflanzungsfähigkeit sowie der Erhaltung der Haut und Schleimhäute.
Zu beachten ist unbedingt, dass ein stetiger Überschuss an Vitamin A nicht vom Körper ausgeschieden werden kann und somit zu Vergiftungserscheinungen führt. Eine anhaltende Überversorgung mit Vitamin A ist daher in jedem Falle zu vermeiden!
Man unterschiedet Vitamin A, das ausschließlich in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs vorkommt, und die Karotine. Letztere werden im Körper des Hundes zu Retinol umgewandelt und sind pflanzlicher Herkunft.
Natürliche Vorkommen von Vitamin A in der Nahrung: Karotten, Hagebutten, Aprikosen, Spinat, Feldsalat, Petersilie, Schnittlauch, Kresse, Fenchel, Mangold, Brennessel, Löwenzahn oder als aktives Vitamin A in Leber, Hühnerfleisch, Fisch oder Eisen.


Vitamin B-Komplex:
Der Vitamin B-Komplex umfasst eine ganze Reihe von Vitaminen und nimmt somit eine Sonderstellung bei den wasserlöslichen Vitaminen ein. Sie wurden ursprünglich wegen ähnlicher Stoffwechselfunktionen zusammengefasst. Die Vitamine B1, B2, B3, B5 und B6 sind wichtig für die Ausnutzung der Futterenergie. B11 und B12 sind erforderlich für die Zellerhaltung und das Zellwachstum. Der B-Komplex wird gar nicht oder nur in sehr geringem Maße im Körper gespeichert. Daher sind keine Vergiftungserscheinungen bei einer Überversorgung zu befürchten.


Vitamin B 1 = Thiamin:
Das Vitamin B 1 spielt eine große Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel. Ein Mangel an Vitamin B 1 äußert sich in nervösen Störungen, Gewichtsverlust, Angst- und Aufregungszustände, Krämpfe und Muskelschwäche. Ein Mangel ist beim Hund aber selten.
Vitamin B 1 findet sich in: Fleisch, Leber, Joghurt, Weizenkeimen, Bierhefe, Brokkoli, Bierhefe, Haselnüssen und Löwenzahn.


Vitamin B 2 = Riboflavin:
Vitamin B 2 dient der Verbrennung und der Energiegewinnung von Fetten, Kohlenhydraten und Eiweißen. Desweiteren dient es dem Transport von Wasserstoff und ist nützlich für Augen, Haut und Schleimhäute. Ein Mangel an Vitamin B 2 kann ausgeschlossen werden.
Eine Überversorgung tritt nicht auf, da Riboflavin vom Körper nicht gespeichert wird. Natürliche Vorkommen in: Milchprodukten, Fisch, Blumenkohl, Muskelfleisch, Äpfel, Nüsse, Petersilie, Herz, Niere, Spinat, Brokkoli und grünem Blattgemüse.


Vitamin B 3 = Niacin:
Vitamin B 3 ist ebenfalls am Stoffwechsel von Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen beteiligt. Bei einem Mangel sind eine Dunkelfärbung der Zunge und Geschwüre in der Mundschleimhaut zu beobachten. Eine Überversorgung tritt selten auf, da Niacin über die Nieren ausgeschieden wird.
Natürliche Vorkommen in: allen tierischen Produkten, Fisch, Fleisch, Milchprodukten, Eiern, Hülsenfrüchten, Getreide, Hefe, Aprikosen und Melonen


Vitamin B 5 = Pantothensäure:
Vitamin B 5 kommt in allen Körpergeweben lebender Tiere vor. Es ist Bestandteil des Coenzym A, welches an vielen Vorgängen im Organismus beteiligt ist. Da Vitamin B 5 in fast allen Nahrungsmitteln enthalten ist, ist ein Mangel selten. Eine Überversorgung tritt i.d.R. nicht auf, da es als wasserlösliches Vitamin ausgeschieden und nicht gespeichert wird.
Natürliche Vorkommen von Vitamin B 5 in der Nahrung: in fast jedem Nahrungsmittel. Leber und Heringe weisen auf einen besonders hohen Gehalt hin.


Vitamin B 6 = Pyridoxin:
Vitamin B 6 wird im Körper für den Aminsosäurenstoffwechsel sowie für die Verstoffwechselung der Proteine benötigt. Es dient der Bildung von Blut, dem Hormonstoffwechsel und ist wichtig für das Immunsystem. Der Bedarf des Hundes an Pyridoxin ist vom Proteingehalt der Nahrung abhängig. Ein Mangel ist beim Hund weitgehend unbekannt, ebenso eine Überversorgung.
Natürliche Vorkommen von Vitamin B 6 in der Nahrung: Leber, Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte, Bananen, Brokkoli, Honig, Sauerkraut, Eigelb


Vitamin B 12 = Cobalamin:
Vitamin B 12 enthält das Mineral Kobalt, weswegen es auch den Namen Cobalamin trägt. Es dient dem Stoffwechsel von Kohlenhydraten und Fetten und ist am Transport von Kohlenstoffen im Organismus beteiligt. Ein Mangel an Vitamin B 12 kann auftreten, wenn der Intrinsic factor (Mechanismus für die Aufnahme von B 12) beim Hund fehlt, der die Aufnahme über die Darmwände erleichtert. Tritt ein Mangel auf, drückt sich dieser i.d.R. durch Anämie und Störungen im Nervensystem aus.
Eine Überversorgung tritt i.d.R. nicht auf, da Vitamin B 12 nicht gespeichert wird.
Natürliche Vorkommen in Nahrung: Leber, Niere, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier und Algen.


Vitamin B C = Folsäure:
Folsäure ist wichtig für das Zellwachstum und die Vermehrung von Zellen. Sie dient der Bildung von Blut und ist notwendig für den Aminosäurenstoffwechsel.
Da der Hund in der Lage ist, Folsäure im Darm herzustellen, kommt es fast nie zu einem Mangel. Dieser kann lediglich dann auftreten, wenn der Hund größere Mengen an Blut verliert oder unter Darmerkrankungen leidet. Eine Überversorgung ist nahezu auszuschließen, da überschüssige Folsäure ausgeschieden wird.
Vorkommen in der Nahrung in: Leber, Fleisch, grünen Blattgemüsesorten, Gurken, Fenchel, Brokkoli, Milchprodukten, Pflanzenkeimlingen und Roter Beete.


Cholin:
Cholin gehört ebenfalls zu den Vitaminen des B-Komplexes. Es ist für zahlreiche Stoffwechselreaktionen im Körper verantwortlich. Cholin dient dem Transport der Fettsäuren und ist auch in den Zellmembranen enthalten. Zudem ist es hilreich beim Abbau von Fetten in der Leber.
Da Cholin im Futter ausreichend vorkommt, ist ein Mangel bislang unbekannt.
Eine Überversorgung tritt selten beim Hund auf.
Natürliche Vorkommen von Cholin in: Leber, Herz, Hirn, Eigelb, grünen Blattgemüsesorten, Hefe und Weizenkeimen.


Vitamin H = Biotin:
Biotin zählt ebenfalls zum Vitamin-B-Komplex. Es ist wichtig für das gesunde Wachstum von Haut, Fell und Krallen. Desweiteren spielt es eine Rolle im Fettsäurestoffwechsel sowie in der Herstellung nicht-essentieller Aminosäuren.
Bei einem Mangel an Vitamin H treten Juckreiz, Schuppen, Haarausfall und andere Probleme im Haarkleid des Hundes auf. Eine Unterversorgung ist aber sehr selten, da meist genügend Biotin in der Nahrung vorhanden ist. Eine Überversorgung mit Biotin ist als ungefährlich für den Hund zu betrachten.
Natürliche Vorkommen in: Eigelb, Leber, Milch, Hülsenfrüchten, Nüssen, Lammfleisch, Obst, Reis, Hefe und Bierhefe.


Nikotinsäure:
Die Nikotinsäure zählt zu den B-Vitaminen und gehört so auch zu den wasserlöslichen Vitaminen. Sie ist im Körper des Hundes vor allem an der Energiegewinnung aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen beteiligt. Nikotinsäure kommt zwar auch in pflanzlicher Nahrung vor, kann aber nur über tierische Nahrungsmittel aufgenommen werden, da sie hier ungebunden vorliegt. Allerdings können Hunde Nikotinsäure auch aus einer essentiellen Aminosäure, dem Tryptophan, synthetisieren, das in den Nahrungsmitteln ausreichend vorhanden ist. Ein Mangel an Nikotinsäure ist daher beim Hund so gut wie unbekannt. Eine Überversorgung tritt i.d.R. nicht beim Hund auf.
Vorkommen in: Leber, Thunfisch, Weizenkeimen, Hefe und Milchprodukten.


Vitamin C = Ascorbinsäure:
Vitamin C wird vom Hund aus Glucose synthetisiert, kann aber auch über das Futter aufgenommen werden. Der Organismus des Hundes benötigt Vitamin C vor allem für das Immunsystem, aber ebenso für das Bindegewebe, das Knochenwachstum sowie den Eisenstoffwechsel.
Ein Mangel kommt so gut wie gar nicht vor, da der Hund Vitamin C selbst synthetisieren kann. Eine Überversorgung tritt ebenfalls kaum auf, da der Körper einen Überschuss ausscheidet.
Natürliche Vorkommen in: Leber, Blut, Hagebutten, Johannisbeeren, Kiwis, Zitronen, Brokkoli, Spinat, grüne Salatgemüsesorten, Petersilie, Wurzeln, Rüben, Paprika und Tomaten.


Vitamin D = Vitamin D 2 und D 3:
Vitamin D 2 wird auch Ergokalziferol genannt, Vitamin D 3 auch als Cholekalziferol bezeichnet. Beide werden als Provitamine charakterisiert und regulieren den Calcium-Phosphor-Stoffwechsel. Sie gehören zu den fettlöslichen Vitaminen und lassen sich vom Körper speichern.
Vitamin D 2 wird für die Calciumaufnahme benötigt, ist aber auch für die Aufnahme von Vitamin A wichtig. Vitamin D 3 als Provitamin kann vom Hund selber hergestellt oder als Cholekalziferol über tierische Nahrungsmittel aufgenommen werden. Für die Eigensynthese von Vitamin D benötigt der Hund viel Sonnenlicht. Somit haben es hellhäutige Hunde leichter, Vitamin D zu produzieren, als Hunde mit dunkler Fellfarbe. Für Hunde ist es auch aus diesem Grund sehr wichtig, dass sie sich im Freien aufhalten können.
Beide Formen des Vitamin D werden in der Leber des Hundes sowie in den Fett- und Muskelgeweben gespeichert. Sie werden vom Körper zur Erhaltung des Skelettsystems benötigt und sorgen in den Nieren, im Darm und in den Knochen dafür, dass der Calciumspiegel sowie der Phosphorspiegel im Blut erhöht werden, so dass eine Mineralisierung der Knochen stattfinden kann.
Ein Mangel an Vitamin D kann Störungen in der Mineralisierung der Knochen nach sich ziehen, also zu Rachitis oder Osteomalazie beim Hund führen.
Bei einer erhöhten zufuhr von Vitamin D kann es zu einer Vergiftung mit den Symptomen von Erbrechen, Durchfall usw. kommen.
Natürliche Vorkommen von Vitamin D in: Fetthaltigen Fischen, Eigelb, Fischleber, Lebertran, Butter, Fleisch und Getreidesprossen.


Vitamin E = Tocopherol:
Alle Gewebe des Körpers enthalten geringe Mengen Vitamin E. In der Leber liegen höhere Konzentrationen vor, da es hier gespeichert wird. Bei Vitamin E handelt es sich um ein fettlösliches Vitamin. Die Aufgabe des Tocopherol ist die eines Antioxidans. Das heißt, es verhindet Schäden durch Oxidation im Organismus.
Ungesättigte Fettsäuren z.B. benötigen die Antioxidantien, um nicht ranzig zu werden. Ein Mangel an Tocopherol kann zu Problemen der Muskulatur sowie am Herzen führen. Mängel treten aber i.d.R. selten auf.
Eine Überversorgung ist ebenfalls so gut wie auszuschließen. Sie würde gegebenenfalls mit Abmagerung einhergehen.
Vorkommen in: Erdnüssen, Weizenkeimöl, Getreide, Fisch, Sonnenblumenöl, Sonnenblumenkernen, Haselnüssen, Fenchel, Spinat und Eiern.


Vitamin K = Chinone:
Als Vitamin K wird eine Gruppe von Verbindungen bezeichnet, die auch Chinone genannt werden. So kommen die Vitamine K 1 (Phyllochinon) und K 2 (Menachinon) vor. Beide Vitamine sind fettlöslich und können vom Körper gespeichert werden. Vitamin K spielt z.B. in der Blutgerinnung eine entscheidende Roll, wie auch in der Knochenbildung. K 1 kommt vor allem in Pflanzen vor, wie z.B. grünen Blattsalaten.
Vitamin 2 wird vom Organismus des Hundes gebildet. Aus diesem Grund ist die Eigensynthese für den Hund wichtiger, als die Zufuhr über das Futter.
Ein Mangel an Vitamin K tritt vor allem dann auf, wenn der Darm des Hundes z.B. durch Antibiotika stark geschädigt ist und der Hund Schwierigkeiten hat, selber Vitamin K 2 herzustellen.
Eine Überversorgung ist beim Hund weitgehend unbekannt.
Natürliche Vorkommen von Vitamin K in der Nahrung: Leber, Geflügelfleisch, Blattgemüse, Brokkoli, Kohl, Spinat, Milchprodukten, Fleisch, Algen, Dill, Oregano, Petersilie, Hülsenfrüchten.

Karottenkekse

1-1,5 kg Karotten
500 g Hühnerleber oder -herzen
150 g Vollkorn-Haferflocken
1 EL Öl
Die Karotten entsaften und die Hühnerleber fein pürieren und mit der Karottenmasse und dem Öl und den Haferflocken zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech streichen. Im Backofen bei 180 °C ca. 45 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit die Teigplatte wenden. Nach der Backzeit die Teigplatte auskühlen lassen und dann in für den Hund mundgerechte Stücke brechen. Sollten die Kekse nicht hart genug sein oder noch zu viel Restfeuchte haben, bei geringer Temperatur im Backofen nachtrocknen lassen.

Kekse zur Gebisspflege

150 g Weizenvollkornmehl
150 g Weizenmehl Type 550
75 g Weizenkeime (und weitere in denen die Biskuits gewälzt werden)
40 g fettarmes Milchpulver
250 ml Hühnerbrühe
3 EL Maiskeim- oder Distelöl
2 EL gehackte Petersilie
½ TL Salz
Backofen auf 170 °C vorheizen und ein großes Blech mit Backpapier auslegen. Die Mehle, Weizenkeime, Milchpulver und Salz mischen, Brühe und Öl in einer separaten Schüssel mischen. Beide Mischungen jeweils in Dritteln in einer großen Schüssel gut vermengen und den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut kneten. Der Teig soll weich bleiben. Stückchen vom Teig abnehmen, in Weizenkleie rollen und mit etwas Abstand auf das Blech legen und mit einer Gabel flachdrücken. 15 bis 20 Minuten bei ca. 170 °C backen bis die Biskuits durch sind, dann den Backofen ausschalten und die Biskuits einige Stunden im Backofen aushärten lassen. Die Biskuits werden zugedeckt im Kühlschrank aufbewahrt.

Gourmethäppchen aus der Küchenmaschine

ca. 50 Stück 50ml Wasser
2 Eier, 500 ml (?) Weizenmehl Typ 405
325 ml pikanter Cheddar-Käse, gerieben
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
125 ml Pflanzenöl
Wasser und Eier verquirlen, an die Seite stellen.
Mehl, Käse, Knoblauch und Öl in Küchenmaschine geben und ca. 5 Sek. mixen. Mischung sollte grobkörnig wirken. Bei laufender Maschine die Eiermischung langsam einträufeln bis der Teig eine Kugel bildet. 2 Kugeln aufteilen, 3 Min. auf einer bemehlten Arbeitsfläche jede Kugel durchkneten.... 6 mm stark ausrollen und Kekse ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. 15 Min. bei 200° backen, dann Blech herausnehmen und alle Kekse vorsichtig wenden. Dann 10 Min. weiterbacken. Auf Rost auskühlen lassen bei Raumtemperatur, in einem Gefäß mit nicht absolut dicht schließendem Deckel aufbewahren.

Flohfrei-Plätzchen

ca. 100 Stück Dieser Teig ist besonders leicht zu verarbeiten und ergibt hübsche, dunkle Kekse. Die darin enthaltene Bierhefe hilft, Flöhe zu vertreiben.
2 Würfel Rinderbrühe
425 ml Wasser
375 ml Weizenmehl 404
375 ml Weizenvollkornmehl
250 ml Roggenmehl
250 ml Instant-Haferflocken
250 ml Maisgries mittelfein
50 ml Bierhefeflocken
2 El (30ml) Knoblauchpulver
125 ml Pflanzenöl
1 Ei, verquirlt
Brühwürfel in einem Messbecher mit 500 ml Inhalt in kochendem Wasser auflösen, abkühlen. Trockene Zutaten mischen, Mulde hineindrücken, nach und nach Öl, verquirltes Ei und Brühe hineingeben und unterrühren. Teig in 2 Kugeln teilen, damit er sich leichter verarbeiten läßt. Durchkneten 6 - 12 mm Stärke ausrollen, ausstechen, mit Backpapier backen. 150° ca. 1 1/2 Std. backen, auskühlen, in ein Gefäß mit locker sitzendem Deckel aufbewahren. Man kann die Teig auch einfach zu Rollen formen und Scheiben schneiden.

Rinderknochen nach Rancherart

ca. 80 Stück
Dunkle, kräftig-knackige Hundekuchen mit leckerem Fleischgeschmack.
500 g mageres Rinderhackfleisch
2 Eier
750 ml Weizenmehl 405
250 ml Instant-Haferflocken
240 ml Wasser
Hack und Eier gründlich durchmengen. Mehl und Haferflocken mischen, Fleischmischung nach und nach einarbeiten. Wasser hinzufügen und unterrühren, sodass ein klebriger Teig entsteht. wieder 2 Kugeln. Auf bemehlter Arbeitsfläche 2 Min. durchkneten und bei Bedarf Mehl zuarbeiten. Ausrollen. 180° ca. 1 Std. backen. Auskühlen. Das Gefäß zu Aufbewahrung wird mit einem nicht-schließendem Deckel gewählt.

Kekse für frischen Atem


2 Tassen Weizen-Vollkornmehl
½ Tasse Maismehl
1/3 Tasse frische Minze oder 1 EL getrocknete Minze
1/2 Tasse frische Petersilie
6 EL Distelöl
¾ Tasse Wasser
Den Ofen auf 175 °C vorheizen. Mehl, Maismehl, Minze und Petersilie in einer großen Schüssel vermischen. Distelöl und Wasser dazugeben und gründlich verrühren. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Kekse ausstechen. Ca. 40 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht goldbraun ist. Ofen ausschalten und Kekse im Backofen mehrere Stunden auskühlen lassen. Im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter aufbewahren.

Dinkelkräcker

1/8 l Buttermilch
250 g Dinkelmehl
½ TL Salz
50 g geschmolzene Margarine
Alles zusammen in einer Schüssel verrühren, zu Teig verarbeiten und 30 Minuten ruhen lassen. Teig ausrollen und in gleich große Rechtecke schneiden. Aufs Backblech legen und mehrmals mit der Gabel einstechen. 20 - 25 Minuten bei 165 °C auf der mittleren Schiene im Ofen backen. Ofen ausschalten und weitere 5 Minuten im Ofen auskühlen lassen

Bananen Plätzchen

2 ¼ Tassen Weizen-Vollkornmehl
½ Tasse Magermilch
1 Ei
1/3 Tasse pürierte Banane
1 Prise Gemüsebrühe ohne Salz
1 EL brauner Zucker


Alle Zutaten gründlich mischen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten. Den Teig ausrollen und Kekse ausstechen. Bei 150 °C ca. 30 Minuten backen.

Käse-Reis-Taler

½ Tasse geriebener Cheddar-Käse
2 EL Distelöl
½ Tasse Kellog's Rice Crispies
½ EL frischer gepreßter Knoblauch
¼ Tasse Schweizer Käse
Käse, Knoblauch und Distelöl mischen. Mit einem Stück Plastik die Mischung zu einer Rolle mit einem Durchmesser von ca. 2,5 cm und einer Länge von ca. 20 cm formen. Die Rolle mit den Rice Crispies panieren. Im Kühlschrank erkalten lassen. In Taler schneiden und servieren. Die Rice Crispies enthalten Zucker. Wer lieber etwas ohne Zucker zubereiten möchte, nimmt statt dessen Hundeflocken oder gepopptes Getreide ohne Zucker.

Leberkekse

1 Pfund rohe Leber (wahlweise Rind oder Huhn)
1 Ei
1 Tasse Weizen-Vollkornmehl
1 Tasse Maismehl
1 TL frischer Knoblauch


Den Knoblauch fein hacken. Leber kleinmahlen bis sie wie rosaroter Matsch aussieht. In einer großen Schüssel mit dem Ei verrühren. Die restlichen Zutaten dazugeben und gründlich durchkneten. Auf einem gefetteten Backblech ausrollen. Mit einem Messer in mittelgroße Vierecke zerteilen. Es ist dann leichter, sie nach dem Backen zu trennen. Ca. 20 bis 30 Minuten bei 150 °C backen. Abkühlen lassen und die Vierecke auseinanderbrechen und einfrieren.

Honig- und Kräuterleckerlis

500 g Vollkorn- oder Dinkelmehl
1 Ei
3 EL Honig
ca. 200 ml Buttermilch
2 EL getrocknete Kräuter
2 EL Knoblauchpulver bzw. 2 gepreßte Knoblauchzehen
Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und dann zu einer Rolle formen. Taler abschneiden und auf ein Backblech verteilen. Bei 200 °C ca. 20 Minuten backen.

Knoblauchkekse

2 Tassen Weizenvollkornmehl
2 Tassen Roggenvollkornmehl
1 Tasse Haferflocken
3 TL Weizenkeime
1 Tasse Magermilchpulver
3 EL Knoblauch-Pulver
3 EL geriebener Käse
2 Eier
1 Tasse lauwarmes Wasser
Alle Zutaten bis auf die Eier und das Wasser in einer Rührschüssel gründlich durchmischen. Eier und Wasser hinzugeben und mit dem Knethaken gründlich durchkneten. Die Masse bleibt dabei mürbe/bröselig. Per Hand zum Ball kneten und in ca. 4 Teile teilen. Diese jeweils ausrollen und Kekse ausstechen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. 20-30 Minuten backen, bis sie knusprig goldbraun sind. Die Kekse über Nacht austrocknen lassen.

Nusstaler

1 Eigelb
1 3/4 Tassen Mehl
1/4 Tasse Sesam
1/2 Tasse braunen Zucker
4 EL Butter
1/2 Tasse gehackte Nüsse
(geröstete) Weizenkeime
Alle Zutaten vermischen, durchkneten und ca. 1,5 cm dick ausrollen. Formen ausstechen und bei 180 °C ca. 15 min backen.

 Käsetraum

ca. 60 Stück Ein herrlich elastischer Teig für golden gesprenkelte, weiche Leckerbissen. 750 ml Weizenvollkornmehl
2 TL Knoblauchpulver
125 ml Pflanzenöl
250 ml Reibkäse
1 Ei
250 ml Milch
Mehl und Knoblauchpulver in einer großen Rührschüssel mischen. Eine Mulde eindrücken und nach und nach Öl Käse, Ei und Milch unterrühren bis eine homogene Masse entsteht. Teig durchkneten. 12 mm stark ausrollen und ausstechen oder Rollen machen und Scheiben abschneiden. 200° ca. 25 Min. backen. Auskühlen und in einem Gefäß mit nicht absolut schließenden Deckel aufbewahren.
Wie konntest du nur

Mit freundlicher Genehmigung von Jim Willis "How Could You?" , Copyright Jim Willis 2001, tiergarten@onebox.com, Homepage (Übersetzt aus dem Amerikanischen von Elvira Rösch & Nicole Valentin-Willis)

Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen.

Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter

Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund.

Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen. 

Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff.

 Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte,das Leben könnte nicht schöner sein.

Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel,denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.

Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen.

 Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest.

Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr.

Ich war glücklich, weil Du glücklich warst.

Dann kamen die Menschenbabys, und ich teilte Deine Aufregung darüber.

Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern.

Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte.

Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".

Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr Freund.

Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase.

Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.

 Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt.

 Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich.

 In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt.

Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge. 

Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind.

Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.

Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen.

Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit.

 Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiss, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden".

Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu.

Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum".

Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!"

Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben.

 Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet.

Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen. 

Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?".

Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht.

Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren.

 Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte.

Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um- Aufmerksamkeit- Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.

Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum.

 Ein angenehm ruhiger Raum.

Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung.

Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung.

Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen.

 Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt.

Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte.

Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss.

Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte.

Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein.

Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?"

Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid".

Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort.

Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt.

Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte.

Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten.

Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.

--------------------------------------------------------------------------------

-------------------------------------------------------------------------------- Wir möchten Sie dazu ermutigen, "Wie konntest Du nur?" zu veröffentlichen und so mitzuhelfen, die verbreitete Vorstellung von Tieren als "entsorgbar" zu ändern und vor Augen zu halten, dass der Entschluss, ein Tier in eine Familie aufzunehmen, eine Verpflichtung bedeutet, welche für die Lebensdauer des Tieres anhält!

Jim Willis 

Einer bleibt selten allein

 

du willst also ausstellen;

das ist aber gefährlich,

es bleibt nicht bei einem Hund,

sei doch mal ehrlich!

 

einer ist gar nichts,

ein zweiter muß her!

ein dritter ist einfach,

ein vierter nicht schwer.

 

ein fünfter erfreut dich,

mit einem sechsten wird´s gehn.

ein Haus voller Hunde

macht´s leben erst schön!

 

warum nicht noch einen,

du traust dich, nicht wahr?

sie sind wirklich ganz einfach,

aber mein Gott, das haar!

 

einen Hund auf dem Sofa,

einen Hund im bett!

hungrige Mäuler in der Küche,

das findest du nett?

 

sie hören aufs Wort

und sind gar kein Problem!

wenn´s noch einer mehr ist,

wird es immer noch gehn.

 

Die Möbel sind staubig,

die Fenster nicht klar,

der Boden ist schmutzig,

das Sofa voll haar.

 

Es leidet der Haushalt,

man nimmt´s kaum noch war,

die Nasenabdrücke

und überall Haar!

 

So suchen wir Platz,

der neue Welpe ist Top!

wir finden schon zeit

für Besen und Mopp!

 

Es gibt kaum ein Limit,

dem Himmel sei dank!

die Zahl zu verringern,

der Gedanke macht krank!

 

Jeder ist anders,

du weißt, wer da bellt.

das Futter ist teuer,

der Tierarzt kriegt Geld!

 

Die Familie bleibt weg,

Freunde lassen dich in Ruh´!

du siehst nur andere Hundefreunde,

die genauso leben wie du!

 

Die Blumen sind tot,

der Rasen ist hin,

doch am Wochenende

hast du anderes im Sinn.

 

Man meldet und reist,

so ist der Trott,

dazu die Hundesteuer,

bald bist du bankrott!

 

ist es das wert?

was machst du da bloß?

dann kommt dein Liebling,

und springt auf den Schoss.

 

sein Blick wärmt dein Herz

und um nichts auf der Welt,

gäbst du einen nur her.

was bedeutet schon Geld?

 

Egal ob für Zucht,

für Show oder Spaß,

für jeden gibt es Platz!

jeder dient für etwas.

 

die Winter sind mühsam,

mal nass und mal rau,

die Hunde sind schmutzig

und du bist ganz blau.

 

manche Abende sind grässlich,

dann schreist du im Haus,

die Hunde auf dem Sofa,

sie wollen hinaus.

 

die Hunde, die Shows,

die Reisen, die Sorgen,

die Arbeit, die Spannung,

die Gedanken an Morgen!

 

Es muss wohl was wert sein,

und es muss dir was geben,

denn sie lieben dich alle,

die Hunde in deinem Leben.

 

Alles hat sich verändert,

nichts ist mehr gleich!

du liebst deine Hunde

und deine Seele ist reich!!!